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Ab Mitte Juni 2016 ist der 2. Band der Krimireihe rund um Radek Kubica, den Chef der Wiener Mordkommission, im heimischen Buchhandel erhältlich.

TOTENVOGEL

„Dass der Tod von Geburt an immer um uns ist, wollen wir nicht hören, und für seine Boten haben wir keinen Blick.“

4,5 Millionen Euro an Schmiergeld bunkert Österreichs Innenminister Ludwig Liebermann in einer Bank in Liechtenstein. Prahl kann das beweisen und stellt den Politiker vor die Wahl: Entweder er lässt den gesamten Betrag vier kirchlichen Einrichtungen zukommen, oder das Beweismaterial geht an die Öffentlichkeit.

Kurz darauf fällt der Minister einem Attentat zum Opfer und Prahl stürzt aus dem 8. Stockwerk in den Tod. Selbstmord ? Der Chef der Wiener Mordkommission, Oberst Radek Kubica, glaubt keine Sekunde daran. Vor allem weigert er sich, dem Druck seiner Vorgesetzten nachzugeben, und den angeblichen Selbstmörder der Staatsanwaltschaft im Schnellverfahren als Liebermanns Mörder zu präsentieren.

Kubica weiß: Das war ein Auftragsmord. Doch wer gab den Mordbefehl? Liebermanns Büroleiter, mit dessen Frau der Minister ein Verhältnis hatte? Die betrogene Gattin des Opfers? Ihr Geliebter, ein einflussreicher Gewerkschafter? Der mächtige Bankier Frey, mit dem Liebermann knapp vor dem Attentat noch einen handfesten Streit hatte? Immer weiter tastet sich Kubica vor, immer intensiver nimmt er die Vergangenheit des prominenten Mordopfers unter die Lupe und riskiert dabei alles. Und er lüftet ein Geheimnis, auf das er besser nie gestoßen wäre.

In einem fulminanten Showdown stellt sich Wiens oberster Mordermittler schließlich am Zentralfriedhof jener Person entgegen, die einen Berufsmörder engagierte, um den Innenminister der Republik eine längst fällige Rechnung zu präsentieren. Um ihn büßen zu lassen. Ihn zu vertilgen. Weil er genau das verdiente.

Ein Kriminalroman mit beißender Gesellschaftskritik, feinem Humor und leisem Sarkasmus, fesselnd und atmosphärisch dicht, der mit liebevoller Beschreibung der Donaumetropole und ihrer Bewohner Wien und der Alpenrepublik ein kleines Denkmal setzt.

 

 

 

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